SAAP Bayern

Die SAAP ist eine Arbeitsgemeinschaft der von der Regierung von Oberbayern anerkannten Ausbildungsstätten nach § 6 des Psychotherapeutengesetzes (Staatlich Anerkannte Ausbildungsstätten für Psychotherapie); neben den Ausbildungsstätten nach § 6 PsychThG sind das die Hochschulambulanzen an Psychologischen Universitätsinstituten sowie die Ausbildungsstätten und Psychologischen Universitätsinstitute in Bayern.

Die Institute treffen sich in regelmäßigen Abständen zweimal pro Jahr um Fragen der Ausbildung, Abrechnung und die Ausbildungsinstitute betreffende berufspolitische Fragen zu besprechen und sich im Einzelfall mit Anliegen an die zuständigen Institutionen und Behörden zu wenden. Die SAAP ist keine verfaßte Institution, vielmeher organisieren sich die dort vertretenen Institute selbst. Daher besteht weder ein Leitungsgremium noch eine Geschäftsstelle.

Regierung von Oberbayern: Landesprüfungsamt & Approbationsangelegenheiten

Für die staatlichen Prüfungen und die Erteilung der Approbation (PP, KJP) ist seit 2015 ausschließlich die Regierung von Oberbayern (München) zuständig:

Sachgebiet 55.2

Rechtsfragen Gesundheit und Verbraucherschutz, zugeordnet ist das Landesprüfungsamt für Medizin, Pharmazie und Psychotherapie (Regierung von Oberbayern)

Abrechnung der Ambulanzen

Seit 2014 rechnen die Ambulanzen der Institute nicht mehr über die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns ab, weil dem stationären Sektor zugeordnet wurden (ambulante Behandlung in stationären Einrichtungen). Rechtsgrundlage hierfür ist das Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 17. Juli 2009. Gemäß § 120 Abs. 3 SGB V übermitteln die Ambulanzen an Ausbildungsstätten (§ 6 PsychThG, § 117 Abs. 2 SGB V) die in § 295 Abs. 1 (Nr. 2 und 3) SGB V genannten Angaben im Wege der elektronischen Datenübermittlung oder maschinell verwertbar auf Datenträgern direkt den jeweiligen Krankenkassen. Das "Nähere über Form und Inhalt der Abrechnungsunterlagen und der erforderlichen Vordrucke" muss von den Vertragsparteien nach § 301 Abs. 3 SGB V vereinbart werden.

Die in der SAAP vertretenen Ausbildungsinstitute haben 2013 einen Vertrag mit den bayerischen Krankenkassen abgeschlossen:

Vergütungsvereinbarung gemäß § 120 Absatz 2 i. V. m. § 117 Absatz 2 SGB V für die ambulanten psychotherapeutischen Leistungen der staatlich anerkannten Ausbildungsinstitute für die Ausbildung nach dem § 6 Psychotherapeutengesetz sowie der Hochschulambulanzen an Psychologischen Universitätsinstituten für die bayerischen Krankenkassen sowie die Ausbildungsstätten und Psychologischen Universitätsinstitute in Bayern

zwischen

[Institute SAAP Bayern]

und

der AOK Bayern – Die Gesundheitskasse,

dem BKK Landesverband Bayern,

der Knappschaft – Regionaldirektion München,

der IKK classic,

der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als Landwirtschaftliche Krankenkasse,

dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) – Landesvertretung Bayern

als

gemeinsamer Bevollmächtigter gemäß § 212 Abs. 5 Satz 6 ff. SGB V für die Ersatzkassen


Für die Verhandlungen mit den Bayerischen Krankenkassen wurde in der SAAP ein Verhandlungsteam benannt:

Rainer Knappe (AVM - Arbeitsgemeinschaft für VerhaltensModifikation e. V.)

Dr. Beate Unruh (MAP- Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse)

Dr. Harald Krebs (Hochschulambulanz, Uni Würzburg)


Landespsychotherapeutenkammer Bayern

Die SAAP ist mit einer/m SprecherIn und einer/m stellvertretenden SprecherIn in der Delegiertenversammlung der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Bayern (www.ptk-bayern.de) vertreten:

Sprecher: Dr. Christoph Kröger (IFT-Gesundheitsförderung München)

Stellvertretenden Sprecherin: Anna Mayer (Alfred-Adler-Institut München)

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SAAP Bayern I Administrator: Dr. Jürgen Thorwart

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